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Ölhandel

Ein sehr großer Teil des weltweiten Ölhandels wird heute über den Futures-Handel in Kontrakten abgewickelt. Kontrakte sind standardisierte Termingeschäfte, bei denen alle wichtigen Punkte wie Lieferzeitpunkt, Qualität und Menge vertraglich geregelt sind.

Öl-Futures werden an der New York Mercantile Exchange fast 24 Stunden pro Tag gehandelt, im elektronischen Handel gibt es lediglich zwischen 17:15 und 18:00 UHR EST eine kurze Pause. Der Parkett-Handel findet nach wie vor von Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 14:30 Uhr statt.

Der Spotmarkt

An den großen Ölhäfen der Welt in New York, Houston/Texas, Rotterdam und Singapur wird zudem ein Sportmarkt angeboten. Die Standorte bieten den Vorteil, dass die Ware direkt angeliefert und abtransportiert werden kann. Natürlich findet der Handel auch hier inzwischen elektronisch und automatisch statt. Neben dem Kurs kommen auf den Käufer noch Zuschläge für Transport und Lagerung zu. Der Verkäufer trägt alle Transportkosten bis zum Handelshafen, diesen Preis nennt man fob (free on board).

Derivate

Um den Handel für Privatanleger einfacher zu gestalten, existieren verschiedene Derivate auf den Ölpreis. Diese Derivate entwickeln sich mit oder gegen den aktuellen Kurs und ermöglichen teilweise unter Hebelwirkung an der Preisentwicklung zu partizipieren. Neben Optionsscheinen gibt es verschiedene Zertifikate und Anlagepapieren, die sich meist auf den Ölpreis-Future beziehen. Auch mit CFDs kann auf den Ölpreis spekuliert werden.