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Chinesische Exporten stützten den Ölpreis

12 Januar 2013

Der Ölpreis zeigte sich in dieser Woche leicht schwächer: Die Nordsee-Sorte Brent Crude gab  im Wochenverlauf um 0,7 Prozent nach und notierte am Freitagabend bei 110,60 US-Dollar je Barrel. Die US-Sorte Western Texas Intermediate (WTI) legte um 1,2 Prozent zu und war am Freitag zum Börsenschluss mit 94,12 US-Dollar je Barrel bewertet. Damit verringerte sich der Abstand zwischen den beiden Ölsorten wieder etwas. In den Vereinigten Staaten wurde die Seaway-Pipeline mit erhöhter Kapazität wieder in Betrieb genommen, sodass sich das hohe Angebot leichter verteilen sollte.

China: Exporte legen zweistellig zu

Am Donnerstag sorgte ein überraschend starker Anstieg der chinesischen Exporte für Unterstützung. Die Ausfuhren sind im Dezember um 14 Prozent im Vergleich zum Vormonat gesteigen. Experten sprachen von einer Trendwende, denn die Prognosen hatten im Durchschnitt lediglich ein Wachstum um 5 Prozent erwaretet. Damit scheint das Wirtschaftswachstum in China wieder an Fahrt aufzunehmen. Die Volksrepublik ist der zweitgrößte Ölverbraucher der Welt.

US-Ölbestände legen um 1,31 Millionen Barrel zu

Die US-Lagerbestände sind in der vergangenen Woche um 1,31 Millionen Barrel auf 361,3 Millionen Barrel gestiegen, wie das US-Energieministerium am Mittwoch bekanntgab. Die Analysten hatten mit einem deutlicheren Anstieg gerechnet, laut einer Bloomberg-Umfrage im Durchschnitt um 2 Millionen Barrel. Bereits am Vorabend hatten Branchendaten auf die steigenden Bestände hingedeutet. Auch die Destillat- und Benzinbestände legten in der vergangenen Woche zu.