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Positive Konjunturdaten aus China, den USA und Deutschland stützten den Ölpreis

26 Januar 2013

Auch in dieser Woche gehts beim Ölpreis aufwärts: Die Nordsee-Sorte Brent Crude legt um 1,3 Prozent auf 113,40 US-Dollar je Barrel zu. Die Brent-Notierung erreichte damit ein neues Dreimonatshoch. Die US-Sorte Western Texas Intermediate (WTI) schafft immerhin ein kleines Plus von 4 US-Cent im Wochenverlauf und notiert am Freitagabend bei 95,95 US-Dollar je Barrel.

Für Unterstützung sorgten in dieser Woche die positiven Konjunkturdaten aus China, den USA und Deutschland. Ein sehr gut ausgefallener ifo-Geschäftsklimaindex sorgte am Freitag für ein kräftiges Plus von 1,4 Prozent für den Dax. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellte sich damit zum dritten Mal in Folge auf.

Auf der Angebotsseite zeigt sich eine Verknappung: Die OPEC-Länder wollen laut dem Beratungsunternehmen Oil Movement bis zum 9. Februar ihre Lieferungen um 0,6 Prozent reduzieren. Am Mittwoch gab das US-Energieministerium bekannt, dass die Rohölvorräte um 2,8 Millionen Barrel angestiegen sind. Der Grund wird in der deutlich geringeren Auslastung der Raffinerien, verursacht durch Wartungsarbeiten, gesehen. Am Hauptlagerort für Rohöl in den Vereinigten Staaten, in Cushing, kam es zu einem Abbau der Vorräte in Höhe von 470.000 Barrel. Derzeit lagern dort große Mengen Rohöl, die nur langsam verteilt werden können. Die Seaway-Pipeline erlaubt derzeit nur einen Abfluß von 175.000 Barrel pro Tag und damit weniger als die Hälfte im Vergleich zur Vorwoche.