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OPEC

Logo der OPEC - Organisation Erdöl exportierender Länder

Die Abkürzung OPEC steht für Organisation der Erdöl exportierenden Länder (Organization of the Petroleum Exporting Countries).
Dieses Kartell wurde 1960 gegründet und bestand ursprünglich aus den Gründungsstaaten Irak, Iran, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela.

Nach der Gründung kamen noch einige weitere Mitgliedstaaten hinzu: Katar (1961), Libyen (1962), die Vereinigten Arabischen Emirate (1967), Algerien (1969), Nigeria (1971), Angola (2007) und Ecuador trat ebenfalls 2007 nach einer 15-jährigen Pause wieder bei. Bislang sind lediglich Indonesien und Gabun dauerhaft aus der OPEC ausgetreten.

Die OPEC-Länder vertreten derzeit etwa 30 Prozent der weltweiten Erdölproduktion und etwa ¾ der internationalen Rohöl-Vorräte. Da alle nicht OPEC-Länder bereits das Fördermaximum (Peak Oil) überschritten haben, gehen Experten davon aus, dass der Einfluss der Organisation in Zukunft zunehmen wird.
Das erklärte Ziel der OPEC ist ein Monopol auf dem Ölmarkt. Durch Förderquoten und künstliche Verknappung, soll der Preis so gesteuert werden, dass er in einem Zielkorridor verläuft. Damit soll ein stabiler Ölpreis erreicht und die Gewinne der Mitgliedsstaaten gesichert werden. Die Richtlinien zur Preisgestaltung werden halbjährlich von den Erdöl- und Energieministern der Mitgliedsstaaten festgelegt.

Nicht immer herrscht unter den Mitgliedstaaten Einigkeit über den festgelegten Preis. Indonesien trat mitunter deshalb aus der Organisation aus. Als Hardliner in der OPEC gelten Algerien, Iran, Libyen und Venezuela. Der OPEC-Vorsitzende Chakib Khelil kündigte bereits einen möglichen Ölpreis von 400 Dollar pro Barrel an.

Der Sitz der OPEC ist in Wien (Österreich).